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Der Grundsatz der Resultatorientierung

Wie Controlling Ihnen hilft, Resultate zu erzielen

So selbstverständlich es erscheinen mag, dass Unternehmertum auf die Erzielung von Ergebnissen gerichtet ist, so selbstverständlich darf man aber nicht annehmen, dass Menschen in Organisationen von allein und von sich aus auf Ergebnisse gerichtet sind. Es bedarf sehr viel Führungsarbeit und den Einsatz der richtigen Werkzeuge, Menschen immer wieder auf das zu orientieren was wirklich zählt: Resultate.

Man könnte meinen, der Grundsatz der Orientierung an Resultaten ist im Management eine Selbstverständlichkeit. Jeder Unternehmer handle klarerweise immer entsprechend diesem Grundsatz. Dem ist aber nicht so. Um das zu überprüfen, machen Sie doch selbst mal einen Test. Fragen Sie die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen: „Was machen Sie in unserem Unternehmen?“. Oft bestehen die Antworten nur darin, dass die Tätigkeiten sehr genau beschrieben werden und dass man so viel zu tun hätte. Nur in sehr wenigen Fällen erzählen die Mitarbeiter auch über die Ergebnisse ihrer (harten) Arbeit.

Entscheidend ist, wie gelingt es, Menschen in einem Unternehmen dazu zu bewegen sich an den Resultaten zu orientieren. Dabei hilft uns ein Grundgedanke: „Nur was Sie messen können, können Sie auch managen“.

Unternehmensführung bedeutet das Treffen von Entscheidungen unter Unsicherheit. Controlling – dessen Aufgabe es ist, die Unternehmensführung durch Informationen zu unterstützen – hilft Ihnen, die Trefferquote der Entscheidungen zu erhöhen. Controlling soll nicht als Kontrolle verstanden werden. Controlling richtet sich in die Zukunft und hat dadurch gestalterischen und planerischen Charakter.

Die Planung im Controllingprozess hat folgende Vorteile:

1. Zwang zur klaren Zielformulierung: Erst wenn das Ziel bekannt ist, lassen sich die zur Erreichung notwendigen Maßnahmen bestimmen. Planung kehrt somit den zeitlichen Ablauf der Dinge um.

2. Denken in Systemzusammenhängen: Ein Unternehmen ist ein äußerst komplexes System. Nur durch eine integrierte Gesamtplanung ist es möglich, den Beitrag jedes einzelnen Unternehmensteiles zum Ganzen aufzuzeigen.

3. Flexibilität: Ist die Fähigkeit, auf unvorhergesehene Ereignisse rasch und richtig zu reagieren. Dies setzt voraus, dass Veränderungen früh genug – oft schon gibt es schwache Signale sehr früh – erkannt werden.

4. Planung erfordert Wahrscheinlichkeitsüberlegungen: Entscheidungen im Unternehmen sind Entscheidungen unter Unsicherheit. Planung zwingt zur systematischen Auseinandersetzung mit Chancen und Risken der Zukunft.

Controlling, richtig eingesetzt, hilft Ihnen dem Grundsatz der Resultatorientierung näher zu kommen. Es macht die für die Zukunft geplanten Maßnahmen messbar.

Verstehen sie uns bitte richtig: Controlling hat sehr viel mehr mit Menschen zu tun als mit Zahlen. Jede Zahl ergibt sich aus einer Aktivität. Und hinter jeder Aktivität steckt ein Mensch, der dafür sorgt, dass sie ausgeführt wird. Für ihn ist es wichtig zu wissen, ob er die gesteckten Ziele erreicht hat. Er braucht die Bestätigung und das Gefühl das Richtige zu tun. Genauso muss er aber sehr schnell erfahren, wenn seine Aktivitäten nicht den gewünschten Erfolg bringen. Dann ist es nämlich noch möglich mit besseren Chancen erfolgreich einzugreifen.

Der Grundsatz der Resultatorientierung ist unbequem. Daher verwundert es nicht, wenn versucht wird ihm zu entkommen. Im operativen Bereich des Unternehmens ist das durch den Einsatz eines Controllingsystems nur schwer möglich. Unternehmer dagegen müssen sehr viel mehr Konsequenz und Disziplin aufbringen, damit sie wirklich das erreichen, was wirklich zählt: Resultate.

Stand: 17. Januar 2011

Hinweis:
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