zum Inhalt

News

MITTEILUNGSPFLICHT

Ohne Nummer geht nichts

Die Übertragung von Kapitalbeteiligungen - Anteile an Körperschaften, Dividendenscheinen, Zinsscheinen, Schuldverschreibungen, Termingeschäften, et cetera -  gilt für die auszahlende Stelle - Bank, Sparkasse, et cetera - zunächst stets als Veräußerung. Diese Veräußerungen sind steuerpflichtig und unterliegen der Abgeltungsteuer.

Dem Kapitalanleger steht es jedoch frei, dem Kreditinstitut darzulegen, dass die Kapitalanlage nicht verkauft, sondern verschenkt wurde und daher kein steuerpflichtiger Veräußerungsvorgang vorliegt, der der Abgeltungsteuer zu unterwerfen ist. In diesem Fall hat das Kreditinstitut den Vorgang dem Finanzamt mitzuteilen und dieses überprüft dann, ob der Übertragungsvorgang der Schenkungsteuer zu unterwerfen ist. Diese Vorgehensweise wurde bisher immer so gehandhabt.

Neu für alle Übertragungsfälle, die nach dem 31. Dezember 2011 stattfinden, ist nun, dass Sie als Schenker künftig dem Kreditinstitut auch die persönliche Identifikationsnummern von sich selbst, wie auch vom Beschenkten mitteilen müssen, damit der Übertragungsvorgang elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden kann.

Werden dem Kreditinstitut diese beiden Identifikationsnummern nicht mitgeteilt, ist die Bank verpflichtet, den Übertragungsvorgang als steuerpflichtigen Veräußerungsvorgang der Abgeltungsteuer zu unterwerfen.

Die Identifikationsnummer wird immer mehr Bestandteil unseres Lebens. Sowohl bei der Steuererklärung, bei Krankenkassen, Rentenversicherungen, Freistellungsaufträgen und nun auch bei Schenkungen - ohne diese Nummer geht (bald) nichts mehr. Diese persönliche Nummer ist ein weiteres Indiz in Richtung "gläserner Bürger". Die Frage nach dem Datenschutz scheint hier auf der Strecke zu bleiben.


Hinweis:
Um die Unterlagen auf Ihrem Computer darstellen zu können, benötigen Sie das kostenlose Programm " Adobe Acrobat Reader".

Steuerberatung Privatpersonen

 

Baumaßnahmen
Behinderungsbedingte Aufwendungen absetzbar.
mehr   
Bewirtungskosten
Wenn der Arbeitnehmer einen Kunden einlädt.
mehr   
Kraftfahrzeugsteuer
Aufgepasst: Keine Zahlungshinweise mehr.
mehr   
Rüge des Bundesrechnungshofs
Steuerrecht wird immer komplexer.
mehr   
Handwerkerleistungen
Steuerermäßigung gilt nur für „inländische Haushalte“.
mehr   
DHBW-Studenten
Gesetzgeber regelt Versicherungspflicht
mehr   
Zivilprozesskosten
Finanzverwaltung sträubt sich gegen Anerkennung.
mehr   
Gartengestaltung
Jetzt steuerlich begünstigt.
mehr   
Sachbezugswerte
Die aktuellen Werte 2012.
mehr   
Sozialleistungen
Elektronische Übermittlung.
mehr   
Steuerabzugsbeträge
Warum es sich lohnt, zum Jahreswechsel die Handwerker ins Haus zu holen.
mehr   
Schweizer Konten
Deutschland und Schweiz unterzeichnen Steuerabkommen.
mehr   
ABGELTUNGSTEUER
Kein Geld verschenken - Frist beachten.
mehr   
Vermietung
Wie sich das Steuervereinfachungsgesetz auf die verbilligte Vermietung auswirkt.
mehr   
Bewerbungskosten
Was ist absetzbar?
mehr   
Solidaritätszuschlag
Keine Änderung in Sicht.
mehr   
Richtfest
Kosten clever abschreiben.
mehr   
Werbungskosten
Verkehrsgünstig hat Vorfahrt.
mehr   
Mitteilungspflicht
Ohne Nummer geht nichts.
mehr   
Studium/Ausbildung
Sind Kosten als Werbungskosten abziehbar?
mehr   
Rente
Nachzahlung kann teuer werden.
mehr   
Erwerbsminderungsrente
Neues Urteil zur Besteuerung.
mehr   
Doppelte Steuerabzugsbeträge
Der Teufel steckt im Detail.
mehr   
Anleger aufgepasst
EU-Quellensteuer steigt.
mehr   
Immobilienverkauf
Sind Schuldzinsen abzugsfähig?
mehr   
ebay-Verkäufe
Wann müssen Sie Umsatzsteuer entrichten?
mehr   
Weiterbildung
Wie sind Weiterbildungskosten abzugsfähig?
mehr   
Arbeitszimmer
Altes Gesetz gilt wieder.
mehr   
Steuerklassenkombination III und V
Bei Steuerklassenkombination III und V drohen höhere Nachzahlungen!
mehr   
FINANZAMT HILFT
Wie Sie mit außergewöhnlichen Belastungen Steuern sparen.
mehr   
HAUSHALTSGESETZ 2011
Sparen und nochmals sparen - so lautet die Devise der Bundesregierung.
mehr