Windmühlen oder Mauern – das ist hier die Frage!
Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise ist nicht die erste Krise, mit der sich die Menschheit auseinandersetzen muss. Und so schrieb und schreibt jede Krise ihre ganz eigenen Geschichten, die von Verlierern und Gewinnern handeln. Denn in der Krise zeigt es sich: für viele ist die Krise der Inbegriff des Negativen, sie sind frustriert und resignieren. Doch andere sehen in der Krise ihre Chance, stellen sich auf Veränderungen ein und sind richtig erfolgreich dabei.
Die Krise als Sternstunde und Erfolgsgeschichte
Für die meisten Menschen klingt allein das Wort Krise nach Angst. Angst lähmt. Nach dem Motto „hat eh alles keinen Sinn“, wird jeglicher Optimismus und Aktionismus im Keim erstickt: Es gibt jedoch genügend Beispiele, die aufzeigen, dass jede Krise auch ihre Chancen bietet und wahre Erfolgsgeschichten hervorbringt. Erinnern wir uns: als 2001 die überschätzten Erwartungen an Web-Unternehmer zur sogenannten Internet-Blase führten, wandten sich viele Menschen enttäuscht vom Medium Internet ab. Doch genau in dieser Internet-Untergangsstimmung begann für zwei Jungunternehmer mit der Suchmaschine Google eine gigantische Karriere und von diesem Erfolg profitierten auch viele andere, wie zum Beispiel der Auktionsdienst Ebay, dessen Ende durch die Internet-Krise schon beschlossene Sache zu sein schien und für den die eigentliche Sternstunde genau in dieser Krise begann.
Den Glauben an eine gute Zukunft
Zugegeben, das sind die ganz großen Erfolgsgeschichten, doch sie sind nicht die einzigen. Es gibt unzählige Beispiele an Unternehmern, die etwas in aus der Krise gemacht haben. Und wenn man genauer hinsieht, haben sie alle eine Gemeinsamkeit: den Glauben an eine gute Zukunft.
Schablonendenken adieu
Und sie verbindet alle die einzig richtige Strategie: sie gehen neue Wege, sagen dem „Schablonendenken“ adieu, setzen auf neue Ideen sowie Verbesserungen und damit auf Qualität. Sie schauen sich genau um und hören anderen Menschen genau zu, was diese sich wünschen und erkennen Bedürfnisse von Kunden. Dementsprechend realisieren sie ihre Ideen und Visionen, den Blick darauf gerichtet, was auch anderen nützlich sein kann.
Es kommt darauf an, was man daraus macht
Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ Das bedeutet: es kommt darauf an, was man daraus macht. Bei den Menschen, die die Krise als Chance verstehen, werden kreative Kräfte freigesetzt. Das ist der Wind in den Segeln, der gute Geschäftsideen vorantreibt. Mit dieser Energie wird etwas in und aus der Krise gemacht. Diese Menschen zeigen, was sie können und vor allem was sie besser können als andere. Dieser Ehrgeiz ist ihr Antrieb und der Erfolg gibt ihnen Recht. Doch auch die Jammerer wird es immer geben. Sie können oder wollen die Notwendigkeit nicht erkennen sich zu verändern. Sie „mauern“ regelrecht und nehmen sich dadurch selbst die Möglichkeit, etwas in der Krise zu bewegen.
Die große Freiheit, selbst zu entscheiden
Wie auch immer die Menschen mit der Krise umgehen und es unumstritten kein leichtes Spiel ist, sich in der Krise erfolgreich zu behaupten, so sollte allein die Tatsache Mut machen, dass viele Beispiele beweisen, dass es möglich ist, der Krise etwas Positives abzugewinnen und damit erfolgreich zu sein. Und ganz wichtig: bei den vielen Spielregeln, die eine Krise vorgibt, verfügt jeder Mensch über einen gewissen Freiraum und damit über die große Freiheit selbst zu bestimmen, für was er sich entscheidet: für die Mauern oder die Windmühlen.