Sei einfach Du selbst!
Mit Respekt und Würde sich selbst und seinen Mitmenschen begegnen!
„Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.“ In Zeiten zunehmender Fremdbestimmung, in der es vorrangig darum geht zu funktionieren, ist die Gefahr groß, dass unser „wahres Ich“ hinter einer oberflächlichen Fassade verloren geht. Man spielt eine Rolle, die nichts mit unseren wahren Bedürfnissen und Wünschen zu tun hat. Doch nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann auch seinen Mitmenschen mit Respekt und Würde begegnen.
Mit sich selbst im Reinen zu sein, bedeutet, authentisch zu sein. Das erfordert ein gewisses Maß an Konsequenz und Disziplin. Man ist gezwungen, die unzähligen Angebote, Botschaften und vermeintlichen Ideale, mit denen die Gesellschaft uns überschwemmt, bewusst auszusortieren und zu filtern, um sich nicht selbst zu verlieren.
Wer alles mitmacht, alles annimmt und zu allem entschlossen ist, der entschließt sich zu nichts. Wer nicht auswählt, was zu ihm passt, ertrinkt im Meer der Möglichkeiten. Auszuwählen heißt auch, nein zu sagen zu Dingen, mit denen wir uns übernehmen und die nicht zu uns passen – dies gilt sowohl für unser berufliches als auch privates Umfeld. Dieses „nein“ ist gleichzeitig ein „ja“ zu uns selbst und ein Zeichen des Respekts gegenüber unserem eigenen Ich.
Der Respekt vor sich selbst und der Respekt vor anderen gehören untrennbar zusammen. Nur wer gut zu sich selbst ist, ist auch gut zu anderen. Wer seine eigenen Schwächen und Stärken akzeptiert, respektiert auch die Schwächen und Stärken seiner Mitmenschen.
Vom Dalai Lama stammt das Zitat: „Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen und übernimm die Verantwortung für deine Taten.“
In diesem Sinne – sei einfach Du selbst!